Вопрос / ответ

Praxis des Therapeuten-Hepatologe Prof. Vadim Schypulin

Am häufigsten leiden an Hepatitis C die jungen Menschen. Aber der Infektion wird immer "älter".

Mehr als 170 Mio. Bewohner der Erde leiden an chronische Hepatitis C. Es werden 3-4 Mio. Menschen jährlich infiziert. Die Krankheit ist in allen Ländern verbreitet, aber ungleichmäßig.

Bei Hepatitis C ist die Infektionsquelle sehr oft nicht genau festzustellen.

Ein Mensch wird meistens hämatogen, parenteral (durch Blut) infiziert. In der Regel wird Organismus mit HC-Virus bei der Eingabe einer ausreichenden Menge des infizierten Blutes bei den Injektionen mit einer gemeinsamen Kanüle infiziert.

Die Ansteckung ist möglich bei den Manipulationen von Piercing und Tatoos durch die Instrumente, die mit Blut eines Kranken oder Infektionsträgers verschmutzt sind. Bei der gemeinsamen Nutzung von Rasiermesser, Werkzeugen für Maniküre und sogar der Zahnbürsten (infiziertes Blut auf diesen Gegenständen kann zum Ansteckungsgrund werden), bei einem Biss ist die Infizierung auch möglich.

In entwickelten Ländern ist die HC-Ansteckung bei der Eingabe der Blutpräparate bei den Operationen und Verletzungen, bei der Eingabe von Medikamente und der Massenimpfung, sowie beim Zahnarzt weniger möglich.

Es besteht eine theoretische Möglichkeit der HCV-Übertragung beim Geschlechtsverkehr, sie ist aber eher klein. Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem Virus-Träger bildet die Übertragungschance 3-5 %. In einer monogamen Ehe ist das Übertragungsrisiko minimal, es wird aber höher, falls es eine große Menge der Geschlechtspartner, der beiläufigen Verhältnisse vorkommt. Es ist unbekannt, inwiefern Oralsex der Virus-Übertragung beiträgt.

Den Personen, die die Geschlechtskontakte mit den an HC leidenden Menschen oder HCV-Trägern haben, wird die Anwendung von Präservativmittel empfohlen. In der Regel können Sie vom Aussehen eines Menschen her nicht bestimmen, ob er an Hepatitis C leidet.

Von der infizierten Mutter wird der HC-Virus dem Kind selten übertragen, nicht öfter als in 3% Fälle. Die Ansteckung ist es nur bei der Geburt, im Geburtswege möglich. Für heute scheint es möglich zu sein, die Ansteckung zu verhindern.

Meistens kommen die Kinder gesund auf die Welt. Es gibt zu wenige Informationen über den Infektionsverlauf auf die Dauer, die Behandlungsleitlinien für die Neugeborene sind auch nicht entwickelt.

Es gibt auch keine Facts, die auf die mögliche Virus Übertragung mit der Muttermilch hinweisen. Für die an Hepatitis C leidenden Mütter ist Stillen nicht empfohlen, wenn es der Mammahaut verletzt ist (blutet).

Kaiserschnitt bei der Geburt wird nicht empfohlen.

Hepatitis C wird durch Tröpfchen (beim Gespräch, Niesen, mit dem Speichel u.a.), beim Händedruck, den Umarmungen, bei Anwendung vom gemeinsamen Geschirr, Essen oder Getränken nicht übergeben. Wenn es ein Mensch im Alltagsleben infiziert wurde, heißt es, dass es dabei unbedingt ein Blutteilchen vom Kranken oder HC-Virus Träger ins Blut des infizierten Menschen (bei der Verletzung, dem Schnitt, usw.) geraten ist.

Die Hepatitiskranke und die HC-Virus Träger sollen von den Familienangehörigen und der Gesellschaft nicht isoliert werden. Sie brauchen keine Beschränkungen oder besonderen Arbeits- sowie Lebensbedingungen nur aufgrund Ihrer Infektion.

Es gibt die Gruppen von Menschen, die unter hohem HC-Ansteckungsrisiko sind. Es werden von Epidemiologen drei Stufen des erhöhten Risikos ausgesondert. Das höchste Ansteckungsrisiko haben:

  • Drogenabhängige, die kontaminiertes Spritzbesteck anderer benutzen
  • Menschen, denen bis Jahre 1987 die Blutgerinnungsfaktoren transfundiert wurden

Das mittlere HC-Ansteckungsrisiko haben:

  • Patienten, die Hämodialyse brauchen
  • Menschen, denen die Organe umgesetzt wurden (Transplantationen) oder denen bis zum Jahre 1992 das Blut transfundiert wurde, sowie alle Menschen, denen das Blut vom Spender transfundiert wurde, der sich nachher als HC-positiver Ergebnis erwiesen hat
  • Menschen mit unbestimmten Leberkrankheiten
  • Kleinkinder, deren Mütter vor ihrer Geburt infiziert wurden

Zur nächsten Kategorie (niedrige Ansteckungsrisiko) gehören:

  • Medizinarbeiter und Personal des sanitär-epidemiologischer Dienstes
  • Menschen, die Geschlechtsverkehr mit vielen Geschlechtspartnern haben
  • Menschen, die Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Geschlechtspartner haben

Die Menschen, die zu den Gruppen der hohen und mittleren Risikostufen gehören, sollen untersucht werden. Dabei braucht man sogar in den Fällen eine Untersuchung durchzumachen, wenn es (zum Beispiel) die Drogen nur einmal oder mehrmals vor vielen Jahren gespritzt wurden. Alle HIV-Infizierte führen auch diese Analysen durch. Die Kinder, die von den infizierten Müttern geboren wurden, führen die Analyse im Alter von 12-18 Monate. Die Medizinarbeiter brauchen eine Untersuchung im Falle, wenn es ein Kontakt mit dem infizierten Blut (z.B. mit einer Kanüle gestochen oder das Blut ins Auge geraten ist) vermutet wird.

Die Menschen aus einigen HC-Risikogruppen brauche von Hepatitis B geimpft zu werden, da sie auch unter dem Hepatitis B Ansteckungsrisiko sind.

Die erste empfohlene Untersuchung ist der Nachweis von Antikörper Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus. Die kann man sich in fast allen Gesundheitseinrichtungen machen lassen. Diese Untersuchung stellt nur die Ansteckungstatsache in der Gegenwart oder in der Vergangenheit fest. Außerdem können die Untersuchungsergebnisse aus unterschiedlichsten Gründen falsch-positiv (es ist positiv, aber in Wirklichkeit gibt es keine Infektion) und die falsch-negativ (es ist negativ, aber in Wirklichkeit ist Infektion anwesend) sein. Deshalb ist für die genaue Hepatitis C Diagnostik die komplexe Untersuchung empfohlen — Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

Man kann sich mit Hepatitis C anstecken, und die Krankheit durchstehen, d.h. gesund werden. Die Chance ist etwa 10-20%. Man kann sich anstecken und zum HC-Virus-Träger werden. Die Viren vermehren sich im Organismus des Trägers, aber fügen ihm keinen großen Schaden zu. Bei solchen Menschen werden keine die Veränderungen der Leberwerten und der HC-Merkmale bei der Leberpunktion aufgedeckt. Die verkappte Krankheitsfortschreitung ist jedoch möglich.

Man muss aber sagen, dass bei der HC-Ansteckung bekommt die Mehrheit der Infizierten (70%) die chronische Hepatitis C. Alle Infizierten müssen vom Arzt ständig beobachtet werden, weil sie immer noch unter hohem Risiko der Virus-Aktivierung sind.

Ja, können Sie wieder infizieren und krank werden. Auch wenn durchgeführt Behandlung erfolgreich war, Immunität gegen Hepatitis-C-Virus nicht erzeugt wird, so Reinfektion (einschließlich - eine andere Art von HCV) verursacht die Krankheit.

Kranke oder infizierte Familienmitglieder müssen alle Maßnahmen einhalten, die Übertragung des Virus auf andere Familienmitglieder zu verhindern, einschließlich:

  • Sie spenden nicht Blut oder Organen für Transplantationen
  • Verwenden keine gemeinsamen Haushaltsgegenstände , die als Transferfaktoren (Rasierapparate und Vorrichtungen, Epilierer, Zahnbürsten und Fäden Manikueresätze) dienen kann,
  • Wenn Schnitte und Abschürfungen sie mit einem Verband oder Pflaster bedecken, so dass das Blut nicht geklappt hat (wenn es tun muss, einen Verband oder Pflaster zu setzen, müssen Sie medizinische Handschuhe tragen)

Es wird festgestellt , dass Hepatitis C-Virus in der Umwelt überlebt (beispielsweise getrockneter Bluttropfen ) bei Raumtemperatur für mindestens 16 Std., Und sogar bis zu 4 Tage.

Alle Orte, versehentlich einen Tropfen Blut eines infizierten Familienmitglied getroffen, muss mit einer Desinfektionslösung behandelt werden - beispielsweise von chlorhaltigen Detergentien oder Bleichmittellösung bei einer Verdünnung von 1: 100. Waschen bei 60 Grad inaktiviert das Virus für 30 Minuten, Kochen - 2 Minuten.


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